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Sa

27

Dez

2014

Carry

 


Manchmal sitzen sie vor dir,

mit Augen, so hinschmelzend,

so zärtlich und so menschlich,

dass sie dir beinahe Angst machen,

denn es ist unmöglich zu glauben,

dass da keine Seele in ihnen ist.

 

-Théophile Gautier-

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So

13

Jul

2014

Allein sein

 

Wir kommen allein auf die Welt,

 

wir leben allein, wir sterben allein.

 

Nur Liebe und Freundschaft

 

können uns für einen Augenblick

 

die Illusion verschaffen,

 

nicht allein zu sein.

 

 

 

Orson Welles

 

 

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Sa

19

Apr

2014

Frohe Ostern!

Ostern

 

Ja, der Winter ging zur Neige,

holder Frühling kommt herbei,

Lieblich schwanken Birkenzweige,

und es glänzt das rote Ei.

 

Schimmernd wehn die Kirchenfahnen

bei der Glocken Feierklang,

und auf oft betretnen Bahnen

nimmt der Umzug seinen Gang.

 

Nach dem dumpfen Grabchorale

tönt das Auferstehungslied,

und empor im Himmelsstrahle

schwebt er, der am Kreuz verschied.

 

So zum schönsten der Symbole

wird das frohe Osterfest,

daß der Mensch sich Glauben hole,

wenn ihn Mut und Kraft verläßt.

 

Jedes Herz, das Leid getroffen,

fühlt von Anfang sich durchweht,

daß sein Sehnen und sein Hoffen

immer wieder aufersteht.

 

Ferdinand von Saar

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Mi

29

Jan

2014

Sehnsucht nach dem Frühling

O wie ist es kalt geworden

und so traurig, öd' und leer!

Rauhe Winde wehn von Norden,

und die Sonne scheint nicht mehr.

 

Auf die Berge möcht' ich fliegen,

möchte sehn ein grünes Tal,

möcht' in Gras und Blumen liegen

und mich freun am Sonnenstrahl.

 

Möchte hören die Schalmeien

und der Herden Glockenklang,

möchte freuen mich im Freien

an der Vögel süßem Sang.

 

Schöner Frühling, komm doch wieder,

lieber Frühling, komm doch bald,

bring uns Blumen, Laub und Lieder,

schmücke wieder Feld und Wald!

 

-Hoffmann von Fallersleben-

 

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Di

24

Dez

2013

Zigeuners Weihnachten

Durch das Dunkel des Waldes überm Tannenreis,

da flackert's wie Lichter, so brennend und heiß.

Da traben die Wölfe und bellen und schrei'n

mir eine einsame Christnacht ein -

denn heut soll der Heiland geboren sein.

Müd' lös' ich die Riemen am rissigen Schuh

und lausch den verlorenen Glocken zu.

Durch so viel Land ich auch schon schritt,

stets zog mir das liebliche Märchen mit,

dass Gott am Kreuze für mich auch litt.

Und plötzlich werden die Augen mir nass,

ich wein' und bete und weiß nicht was.

"O du Gottessohn, du Marienkind,

erbarm' dich der Seelen in Wald und Wind,

die so wie ich in der Irre sind!"

 

- Georg Busse-Palma (1876-1915) -

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So

29

Sep

2013

Ganz für sich allein...

 

 Ganz für sich allein

 

Es ist sehr wichtig allein spazieren zu gehen,

unter einem Baum zu sitzen,

nicht mit einem Buch,

nicht mit einem Gefährten,

sondern ganz für sich allein.

 

Und das Fallen eines Blattes zu beobachten,

das Schwappen des Wassers,

das Lied des Fischers zu hören,

den Flug eines Vogels zu beobachten

und den Ihrer eigenen Gedanken,

wie sie sich im Raum Ihres Geistes jagen.

 

Falls Sie fähig sind,

allein zu sein und diese Dinge zu beobachten,

werden Sie außergewöhnliche Reichtümer entdecken,

die niemand zerstören kann.

 

- Jiddu Krishnamurti -

 

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Fr

27

Sep

2013

Gehe deinen Weg ohne Eile und Hast

Gehe Deinen Weg ohne Eile und Hast
und suche den Frieden in Dir selbst zu finden.
Und wenn es Dir möglich ist, versuche den anderen zu verstehen.

Sag ihm die Wahrheit ruhig und besonnen und höre ihm zu,
auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen.

Vermeide laute und aggressive Menschen,
denn sie lassen Dich nicht zur Ruhe kommen.

Wenn Du Dich mit all den anderen vergleichst,
wirst Du eitel und bitter werden,
denn es wird immer Menschen geben,
die größer oder kleiner sind als Du selbst.

Sei stolz auf Deinen Erfolg und denke an Deine Karriere,
aber bleibe bescheiden,
denn das Schicksal kann sich jederzeit wenden.

Sei vorsichtig in Deinen Geschäften, denn die Welt ist voller List und Tücke,
aber laß Dich trotz allem nicht von Deinem Weg ablenken.

Viele Leute reden von hohen Idealen,
und überall wird Heldenmut angepriesen:

Bleibe Du selber und heuchle nicht Mitgefühl.
Stehe der Liebe nicht zynisch gegenüber, denn sie ist das Einzige,
das wahr und unvergänglich ist.

Sei dankbar für jedes Jahr, das Du erleben darfst,
auch wenn mit jedem Tag ein Stück Deiner Jugend entschwindet.

Bereite Dich auf den Augenblick vor,
in dem etwas Unvorhergesehenes in Dein Leben tritt,
aber zerstöre Dich selber nicht aus Angst vor der Einsamkeit.

Sei immer so, daß Du vor Dir selbst bestehen kannst.

Du hast ein Recht auf der Welt zu sein -
genau wie die Blume die blüht und wie ein Stern in der Nacht.

Doch auf dieser Welt lebst Du nicht allein.
Hast Du schon irgendwann einmal darüber nachgedacht?

Darum schließe Frieden mit Gott, wo immer er Dir begegnet.

Ganz gleich, was das Leben Dir auch an Schwierigkeiten auferlegt:
die Welt ist immer noch schön.

Versuch, auf ihr zu leben und glücklich zu werden!

Dieser Text wurde 1692 in der alten St. Paul`s Kirche in Baltimore gefunden.

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Mo

02

Sep

2013

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Rainer Maria Rilke, 21.9.1902, Paris

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